Bögl Neumarkt Liebherr LTM 11200-9.1 uvm.

Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl, kam zur Übernahme des ersten LTM 1750-9.1 persönlich ins Liebherr-Werk nach Ehingen: „Liebherr ist seit langer Zeit unser zuverlässiger Partner, wenn es um den Ausbau unseres firmeneigenen Baumaschinenequipments geht. Damit investieren wir weiter in unsere eigene Wertschöpfungstiefe, wodurch wir in der Lage sind, den steigenden Bedarf an Hybridtürmen schnell und zuverlässig decken zu können. Die neu erworbenen Mobilkrane eignen sich aufgrund ihrer hohen Hubleistung und der schnellen Einsatzbereitschaft perfekt für den Einsatz auf unseren Wind-Baustellen.“ Max Bögl ist Markt- und Technologieführer für hybride Türme in Deutschland. Das Unternehmen mit Stammsitz in Sengenthal, nahe Neumarkt in der Oberpfalz, baut seine Kapazitäten in Produktion und Montage weiter aus. Grund ist die gestiegene Nachfrage – dafür erweitert es auch seine Flotte an großen Mobilkranen. Hybridtürme bestehen aus den zwei Komponenten Beton und Stahl. Allein der Betonturm, der aus über 30 einzelnen Ringen zusammengesetzt wird, kann je nach Nabenhöhe eine Höhe von 110 Metern erreichen. Die Ringe wiegen bis zu 60 Tonnen und weisen Durchmesser bis zu 12 Metern auf. „Der LTM 1750-9.1 ist ein idealer Kran für die Montage unserer Hybridtürme. Neben der großen Hubleistung ist er außerdem schnell gerüstet, wodurch er in kurzer Zeit zwischen den einzelnen Projekten umgesetzt werden kann“, so Bögl. Im Ersteinsatz bewährt Der neue LTM 1750-9.1 fuhr vom Hersteller-Werk in Süddeutschland in den hohen Norden nach Papenburg nahe der niederländischen Grenze. Seine Aufgabe dort ist die Montage von 20 Betontürmen für Windkraftanlagen mit jeweils einer Nabenhöhe von 164 Metern. Dafür hat er 17 Wochen Zeit. Die Betontürme dieser Anlagen haben je eine Höhe von 86 Metern. Dabei sind bis zu 56 Tonnen auf diese Hubhöhe zu bewältigen. Dazu wird der 52 Meter lange Teleskopausleger des Krans mit Gitterstücken auf eine Rollenkopfhöhe von rund 100 Metern verlängert. „Wenn die Komponenten schwerer und die Anlagen höher werden, braucht man entsprechendes Gerät. Der LTM 1750-9.1 passt genau zu den Anforderungen unserer Baustelle. Es ist immer wieder eine Herausforderung, unsere Beton-Ringe millimetergenau unter wechselnden Wetterbedingungen auf den Turm zu setzen. Mit dem Liebherr-Kran funktioniert die Montage reibungslos“, so Florian Herdegen, Bauleiter Turmmontage bei Max Bögl.-----------------------------Im April 2013 wurde der erste LTM 11200-9.1 an die Firmengruppe Max Bögl ausgeliefert. Im Mai 2014 erhielt die Firmengruppe ihren zweiten Kran dieses Typs. Im November fand nun die Übergabe des dritten LTM 11200-9.1 für Max Bögl im Liebherr-Werk in Ehingen statt. Die Anschaffung der drei Geräte innerhalb kurzer Zeit bestätigt das Konzept des Schwerlastkrans von Liebherr. Bis heute ist der LTM 11200-9.1 der stärkste Teleskop-Mobilkran im Markt. Gleichzeitig zählt sein Teleskopausleger mit 100 Metern zu den längsten weltweit. Mit Gitterverlängerungen und Wippspitze erreicht der LTM 11200-9.1 Hubhöhen bis 188 Meter. Der Neunachser ist mit seinem variablen Auslegersystem universell einsetzbar in den Bereichen Industrie, Infrastruktur und Energiewirtschaft. „Wir setzen unsere LTM 11200 9.1 gerne in der Windkraft ein. Sie sind auch optimal geeignet für die Montage von Hybridtürmen“, berichtet Peter Guttenberger, Gesamtleiter Transport- und Geräte bei Max Bögl. Die Firmengruppe Max Bögl investierte in 2014 in vier weitere Liebherr-Krane: die beiden Teleskop-Aufbaukrane LTF 1045-3.1 bieten mit ihrem serienmäßigen Lkw-Fahrgestell besonders niedrige Betriebskosten im Fahrbetrieb. Die Teleskop-Raupenkrane LTR 1100 und LTR 1220 zeichnen sich durch ihre hohe Funktionalität auf Baustellen aus. Mit ihren Raupenketten sind sie extrem geländegängig und durch den Teleskopausleger enorm flexibel. Zwei weitere LTR 1100 sind schon in den Auftragsbüchern und werden im ersten Halbjahr 2015 ausgeliefert.

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