Egger AG St. Gallen Schweiz Demag AC 7.450-1uvm.

Ein schwerer Unfall erschüttert Stallikon ZH: Am Donnerstagmorgen stürzte ein Kranführer bei der Arbeit ab. Der 60-Jährige wurde aus der Kabine eines sechsachsigen Geländekrans geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Mehreren Berichten zufolge prallte er durch die Windschutzscheibe, eine Bestätigung steht jedoch noch aus. Mit einem Hubschrauber wurde er in ein Krankenhaus ins Stadtgebiet Zürich geflogen, wo sein Zustand als ernst gilt. Der Kran, eingesetzt beim Abbau eines Turmdrehkrans, geriet aus bislang unbekannten Gründen ins Kippen. Der achtteilige Hauptausleger war zum Zeitpunkt des Unglücks zu etwa zwei Dritteln ausgefahren. Mit enormer Wucht stürzte der Kran und erforderte, dass sich die Fahrerkabine offenbar von der Grundstruktur löste. Die Ursache des Unglücks bleibt Gegenstand weiterer Untersuchungen, und zahlreiche Fragen stehen noch offen. Die Einsatzkräfte vor Ort arbeiten mit Hochdruck daran, Licht ins Dunkel zu bringen, während der Betrieb in der Umgebung fortgeführt wird und die Sicherheit der Einsatzorte priorisiert wird.Die Emil Egger AG hat von der Stirnimann AG eine GMK6300L-1, eine GMK5250L und eine GMK5150L erworben, um sie am neuen Standort des Unternehmens einzusetzen Die drei Mobilkrane wurden aufgrund ihrer langen Teleskopausleger, ihrer hohen Tragfähigkeit und ihrer robusten Antriebe ausgewählt – ideal für die Montage von Turmdrehkranen. Das Schweizer Transport- und Logistikunternehmen Emil Egger AG hat drei neue Grove-Mobilkrane für seinen neuen Standort in Bassersdorf bei Zürich erworben. Die Emil Egger AG mit Hauptsitz in St. Gallen ist ein etabliertes Unternehmen für die Vermietung von Mobilkranen in der Bauindustrie und spezialisiert auf komplexe Projekte in der Schwerlastlogistik sowie die Montage von Turmdrehkranen. Die drei Krane wurden von Stirnimann AG geliefert und umfassen einen GMK6300L-1, einen GMK5250L und einen GMK5150L. „Bei der Auswahl der neuen Mobilkrane waren uns lange Teleskopausleger, hohe Tragfähigkeiten und ein robuster Antrieb besonders wichtig“, so Michael Egger, Geschäftsführer der Emil Egger AG. „Aus unserer Sicht ist der neue GMK6300L-1 der Beste seiner Klasse, und auch der GMK5250L und der GMK5150L sind sehr leistungsstarke und kompakte Krane. Mit den neuen Modellen können wir die meisten Aufträge in zwei bis vier Stunden erledigen. Allein der Verzicht auf zusätzliche Hilfskrane verkürzt die Montage- und Demontagezeiten um mindestens zwei bis drei Stunden. Dies reduziert nicht nur die Beeinträchtigungen auf der Baustelle enorm, sondern senkt auch die Kosten. Dadurch können wir günstigere Preise anbieten und sind für unsere Kunden noch attraktiver.“ Ein starkes Trio: Der 80 m lange Hauptausleger des GMK6300L-1 kann bei voller Höhe eine Last von bis zu 14 t mit einem Arbeitsradius von 14–28 m tragen. Der leistungsstarke und dennoch kraftstoffsparende 430-kW-Motor (580 PS) von Mercedes-Benz (Euromot 4/EPA Tier 4 final) im Trägerfahrzeug ist mit einem zuverlässigen Allison-Drehmomentwandlergetriebe kombiniert und ermöglicht verschleißfreies Anfahren auch in beengten und bergigen Gebieten. Der Oberwagen wird von einem Mercedes-Benz-Motor (Euromot 4/EPA Tier 4 final) mit einer Leistung von 210 kW (280 PS) angetrieben. Mit dem GMK5250L verfügt Emil Egger nun über einen der stärksten und vielseitigsten Fünfachs-Mobilkrane auf dem Markt. Dank seines 70 m langen Hauptauslegers, einer Nutzlast von 250 t und kurzer Rüstzeiten eignet er sich ideal für die Montage und Demontage von Turmdrehkranen. Die neue VIAB-Turbokupplung sorgt für besonders gute Manövrierfähigkeit und hohen Fahrkomfort, während das Turbokupplungsmodul eine Überhitzung der Kupplung verhindert. Mit einer Tragfähigkeit von 150 t, einem 60 m langen Hauptausleger und einem Taxiballast von 10,2 t (innerhalb von 12 t pro Achse) ist der kompakte GMK5150L ein hervorragender Taxikran und benötigt für die meisten Einsätze kein zusätzliches Begleitfahrzeug. Starke Unterstützung „Neben der überzeugenden Leistung der Krane war auch die technische Unterstützung durch die Stirnimann AG ein großer Vorteil beim Kauf der Krane“, ergänzt Egger. „Obwohl wir für die Wartung unserer Krane eine eigene Werkstatt betreiben, sind wir für die schnelle und kompetente Hilfe von Stirnimann sehr dankbar. Dadurch konnten bisher längere Ausfallzeiten vermieden werden.“ Die Emil Egger AG ist ein 1931 gegründetes Familienunternehmen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Schwerlasttransport und Lagerlogistik. Sie ist an zehn Standorten in der Schweiz vertreten, beschäftigt 550 Mitarbeiter und verfügt über eine Flotte von 250 Lkw sowie 32 Raupen- und Mobilkrane. Die Stirnimann AG ist der innovative und bewährte Partner der Bau-, Transport- und Fertigungsindustrie sowie des öffentlichen Sektors. Als Generalagent führender globaler Marken bietet Stirnimann mit einem umfassenden Leistungspaket, exzellentem Full-Service und einem stabilen internationalen Netzwerk Flexibilität, Sicherheit und höchste Kundenzufriedenheit in einem dynamischen Markt.----------------------------------------------m süddeutschen Ulm wurde nach rund drei Jahren Planung eine marode, zweispurige Spannbetonbrücke der Bundesstraße 10 zurückgebaut. Darunter verlaufende Gleisanlagen mit einer Breite von über 100 Metern und den dazugehörigen Oberleitungen ließen weder eine Sprengung noch einen klassischen Baggerabriss zu. Stattdessen wurde das Brückenbauwerk in einzelne Segmente zersägt und am Haken eines Raupenkrans kontrolliert ausgehoben. Für den anspruchsvollen Einsatz brachte das Schweizer Kran- und Logistikunternehmen Emil Egger AG, kurz ETE, seinen Raupenkran LR 11000 in die Donaustadt. Etwa 40 Schwertransporte und ein vier Tage dauernder Aufbau waren nötig, ehe der leistungsstarke Raupenkran vor der beeindruckenden Kulisse des Ulmer Münsters seinen Rund um die Uhr Einsatz aufnehmen konnte. Die knifflige Brückendemontage erfolgte kranseitig in zwei Phasen: Für die ersten und zugleich schwersten Hübe in kürzeren Distanzen war der Raupenkran mit einem 84 Meter langen Gitterhauptausleger (SL2DBV) konfiguriert. Danach wurde der Ausleger auf 128 Meter verlängert, um auch die weiter entfernt liegenden Teilstücke erreichen zu können. Der Großkran arbeitete dabei mit einer maximalen Ballastierung von bis zu 750 Tonnen. Allein 450 Tonnen entfielen auf den Derrickballast, der über den hydraulisch verstellbaren Klapprahmen V-Frame bei manchen Hebevorgängen bis auf einen Radius von 30 Meter ausgefahren wurde. Gewichtsbestimmung entscheidend „Das Rückbaukonzept haben wir gemeinsam mit dem Bau- und Logistikunternehmen Max Wild erarbeitet“, erzählt Michael Egger, Geschäftsleiter der Emil Egger AG, der am ersten Einsatztag seines Raupenkrans vor Ort war. „Eine große Herausforderung bei diesem großen Infrastrukturprojekt hier in Ulm war die Segmentierung der Brückenteile.“ Der Abbruch wurde abschnittsweise durchgeführt und folgte dabei einem eindeutig vorgegebenen Ablauf. Zunächst wurde das jeweilige Fahrbahnsegment am Haken des Raupenkrans angeschlagen. Nach der Lastaufnahme durch den LR 11000 begannen die Betonsäger auf der Brücke mit ihrer Arbeit. Jeweils etwa fünf Stunden liefen die mit Diamant besetzten Seilsägen im Kreis, bis die rund 17 Meter breite und über 2 Meter hohe Spannbetonkonstruktion durchtrennt war. „Von zentraler Bedeutung war dabei die möglichst präzise Gewichtsbestimmung der einzelnen Segmente. Nur so konnten wir den zu erwartenden Lastfall über den verschiebbaren Derrickballast kompensieren und das Bauteil nach vollständiger Durchtrennung sicher ausheben,“ erklärte Egger. „V-Frame und VarioTray erleichtern Arbeiten“ „Dabei haben uns V-Frame und VarioTray natürlich große Dienste geleistet und die Arbeit erheblich erleichtert“, so Egger. „Vor allem bei den Hüben, bei denen wir die Brückenteile aus größerer Distanz heranholen und in der Nähe des Raupenkrans ablegen mussten, wo die Abbruchbagger die Betonelemente zerkleinerten. Dank des teilbaren Derrickballasts entfiel das zeitaufwendige Umballastieren mit einem Hilfskran. Die volle Leistungsfähigkeit bringt der Kran durch die 30 Meter Derrickradius. Wir nutzen den V-Frame inzwischen seit sechs Jahren und möchten auf dieses Feature nicht mehr verzichten.“ Unterstützung erhielt der Raupenkran außerdem von einem Liebherr LTM 1650-8.1, der ebenfalls aus der Schweiz nach Ulm gekommen war. Zunächst half der leistungsstarke Mobilkran beim Aufbau des LR 11000. Anschließend wechselte er auf die gegenüberliegende Gleisseite und übernahm dort den Rückbau einer Auffahrt zum alten Brückenbauwerk. Ähnlich wie beim Einsatz des Großkrans wurden auch hier einzelne, bis zu 110 Tonnen schwere Rampensegmente an den Haken genommen, die Betonkonstruktion zersägt und schließlich Stück für Stück abgetragen.------------------------------- Läuft alles nach Plan, soll die neue Brücke in Ulm im Herbst kommenden Jahres fertiggestellt sein. Danach folgt die Gegenrichtung. Dann werden die roten Krane von Egger an die Donau zurückkehren und beim Rückbau der verbliebenen Bundesstraßenbrücke wieder eine zentrale Rolle spielen.------------------------------Die Emil Egger Firmengruppe ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in dritter Generation. Sie unterhält elf Standorte und beschäftigt schweizweit 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.