Feuerwehr München Liebherr LTM 1070-4.2

Feuerwehr München ersetzt zwei ältere Krane mit zwei neuen LTM 1070-4.2 Gesamtpaket aus Fahrzeug und feuerwehrspezifischem Ausbau sowie technischen Eigenschaften des 4-achsigen Mobilkrans ausschlaggebend Umfassende Schulung für Feuerwehr von großer Bedeutung Die Feuerwehr München hat zwei neue Liebherr Feuerwehrkrane vom Typ LTM 1070 4.2 in Dienst gestellt. Mit den modernen 70-Tonnen-Mobilkranen ersetzt die Berufsfeuerwehr zwei ältere Kranfahrzeuge aus den Baujahren 1991 und 1998. Damit stärkt sie gezielt die Ausfallsicherheit sowie die Leistungsfähigkeit für anspruchsvolle technische Hilfeleistungen im Stadtgebiet und darüber hinaus.-------------------------------------------Ausfallsicherheit von Fahrzeugen und Geräten ist für uns als Feuerwehr ein sehr wichtiges Thema“, erklärt Dominik Franz, Brandamtmann bei der Feuerwehr München. „Die bisherigen Krane waren über viele Jahre zuverlässig im Einsatz, doch mit zunehmendem Alter steigt das Risiko technischer Defekte sowie der Aufwand für Reparaturen deutlich.“ Zwei identische Krane für maximale Einsatzbereitschaft Der Feuerwehrbedarfsplan der Landeshauptstadt München sieht zwei Feuerwehrkrane mit einer maximalen Eintreffzeit von 30 Minuten vor. Entsprechend sind die neuen LTM 1070 4.2 taktisch günstig im Nordwesten und Südosten des Stadtgebiets stationiert. Bei Bedarf können beide Krane auch gemeinsam für einen Tandemhub eingesetzt werden. „Mit zwei baugleichen Kranen gewinnen wir nicht nur Redundanz, sondern auch taktische Flexibilität“, so Dominik Franz. „Gerade bei komplexen Einsatzlagen ist es ein großer Vorteil, identische Technik mit identischen Leistungsdaten zur Verfügung zu haben.“ Passgenaue Lösung nach europaweiter Ausschreibung Der Liebherr LTM 1070 4.2 konnte sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung durchsetzen. Ausschlaggebend waren neben dem Gesamtpaket aus Fahrzeug und feuerwehrspezifischem Ausbau insbesondere die technischen Eigenschaften des 4 achsigen Mobilkrans. Wichtige Anforderungen der Feuerwehr München waren unter anderem eine möglichst hohe Traglast bei am Kran mitgeführtem Ballast, eine hohe Wendigkeit sowie variable Abstützungen – entscheidende Kriterien für Einsätze im dichten urbanen Raum. Hinzu kommen eine Bergewinde im Heckbereich und ein Intercom System zur sicheren Kommunikation zwischen Kranmaschinist und Anschläger sowie die Möglichkeit zur Nutzung von Schneeketten. „Der LTM 1070 4.2 bietet genau die Kombination aus Leistung, Kompaktheit und Flexibilität, die wir für unsere Einsätze benötigen“, betont Dominik Franz. „Zudem hat sich dieser Kran bei anderen Feuerwehren bereits bewährt.“------------------------------------ Feuerwehrkrane kommen in München immer dann zum Einsatz, wenn andere Einsatzmittel der technischen Hilfeleistung an ihre Grenzen stoßen. Typische Szenarien sind schwere Verkehrsunfälle mit Lkw, Bussen oder Straßenbahnen sowie Unfälle im Bahnverkehr. Dazu zählen außerdem beschädigte oder umgestürzte Baukrane, Unwettereinsätze sowie die Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen.. Die Krane der Feuerwehr München können bei Bedarf auch von umliegenden Landkreisen angefordert werden.--------------------------------- Umfassende Schulung und enge Zusammenarbeit Bevor die beiden LTM 1070 4.2 in den Einsatz gingen, durchlief die Feuerwehr München ein umfangreiches Schulungsprogramm. Dieses umfasste eine mehrtägige Multiplikatoren Einweisung bei Liebherr in Ehingen, ein Fahrertraining auf dem Truppenübungsplatz Münsingen sowie die anschliessende Schulung aller rund 50 Kranmaschinisten in München. Abgerundet wurde das Programm durch ein externes Seminar zur Bergung von Fahrzeugen und Maschinen.---------------------------- „Die Zusammenarbeit mit Liebherr war über den gesamten Beschaffungsprozess hinweg sehr professionell“, resümiert Dominik Franz. „Wir haben zwei qualitativ hochwertige Krane erhalten, die uns in unserer täglichen Arbeit optimal unterstützen. Für unsere Anforderungen gab es jederzeit passende Lösungen – und trotz kleiner zeitlicher Unterschiede in der Bauphase haben wir zwei exakt gleiche Fahrzeuge bekommen.“

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