Schulz Krandienst Braak Tadano Faun ATF 70 G-4 uvm

Wir sehen weiterhin einen Bedarf für Krane in der Windindustrie. Unsere großen Teleskopkrane reichen aber für die Montage der neuen Generation von Windkraftanlagen nicht mehr aus", erklären die Firmeninhaber Günter Sichward und Michael Schmidt-Pöpping die Investition in die Raupenkranklasse. Krandienst Schulz hat sich für einen modernen Raupenkran mit einem neuen, universellen Auslegersystem entschieden: Das System SL13 bietet einerseits die Möglichkeit, sehr lange Hauptauslegersysteme mit fester Spitze aufzurichten. Diese sind für Anwendungen in der Windkraft optimiert. Andererseits ist der Hauptmast in kürzerer Version als Schwerlastausleger für sehr hohe Lasten geeignet, zum Beispiel für das Off-Shore-Handling. "Der LR 1600/2 ist auch sehr gut für Brückensanierungen geeignet, wo schwere Segmente gehoben werden müssen" sagt Günther Mündel, Prokurist im Hause Krandienst Schulz. Der neue LR 1600/2 hat sich bereits im Windpark bewährt. In Neuler auf der Schwäbischen Alb montierte er Anlagen der 2,5-MW-Klasse. Dabei mussten 63 Tonnen auf eine Nabenhöhe von 138 Metern gehoben werden. Krandienst Schulz betreibt mit insgesamt 50 Mitarbeitern 24 Teleskop-Mobilkrane von 30 Tonnen bis 750 Tonnen Tragkraft, von denen die allermeisten aus dem Hause Liebherr stammen. Das hanseatische Traditionsunternehmen deckt als klassischer Kranverleih den gesamten norddeutschen Raum ab. Den Schritt in die Raupenkranvermietung hat sich die Unternehmensleitung gut überlegt. "Dazu braucht man viel Erfahrung und gute Mitarbeiter. Zudem hat uns Liebherr hervorragend unterstützt. Unsere Mitarbeiter wurden im Herstellerwerk ausgiebig von Raupenkranspezialisten geschult ", sagt Günter Sichward. Der neue LR 1600/2 ist bereits der vierte Liebherr-Kran, den Krandienst Schulz in diesem Jahr beschafft hat. Die beiden 5-Achser LTM 1100-5.2 und LTM 1130-5.1 und der 4-Achser LTM 1070-4.2 ergänzen ebenfalls die Kranflotte des Hamburger Unternehmens.-----------------------------------------Wo andere angesichts eines anspruchsvollen Marktumfelds abwarten, investiert Krandienst Schulz: Das familiengeführte Unternehmen baut Personal auf und erweitert gleichzeitig seine Kranflotte. Sechs Liebherr-Mobilkrane verstärken das Unternehmen im Jahr 2026, darunter ein LTM 1150-5.4 und der Ende September ausgelieferte LTM 1400-6.1. Mit dem neuen Slogan „In Hamburg sagt man Schulz“ tragen die Krane die Verbundenheit des Unternehmens mit seiner Heimatstadt weithin sichtbar auf die Baustellen. Tradition, Kontinuität und Flexibilität Seit mehr als 50 Jahren ist Krandienst Schulz als Familienunternehmen tätig. Heute ist der Krandienstleister an drei Standorten vertreten und bleibt dabei seinen Hamburger Wurzeln und seiner persönlichen Unternehmenskultur treu. Kurze Entscheidungswege, eine offene Tür und der direkte Austausch prägen die Zusammenarbeit. „Der wichtigste Erfolgsfaktor sind ganz klar unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne ihr Können und ihren Einsatz, ob auf der Baustelle, in der Werkstatt oder in der Disposition, wäre nichts von dem möglich, was wir heute leisten“, sagt Günter Sichward, Inhaber und Geschäftsführer von Krandienst Schulz. „Wir sind ein Familienunternehmen, und das leben wir auch: Bei uns ist die Tür immer offen, für jeden. Kurze Wege und ein offenes Wort gehören dazu.“ Die Unternehmensstrategie fasst Sichward in drei Begriffen zusammen: „Tradition, Kontinuität und Flexibilität. Wir stehen seit über 50 Jahren für Verlässlichkeit, wir entwickeln uns kontinuierlich weiter, und wir bleiben flexibel genug, um auf jede Anforderung unserer Kunden schnell reagieren zu können.“ Moderne Krantechnik ist wichtig. Für Günter Sichward beginnt unternehmerischer Erfolg aber an anderer Stelle: bei Vertrauen, Verlässlichkeit und einem guten Gespür für Menschen. „Als Inhaber sehe ich meine Aufgabe darin, die Strategie vorzugeben und immer ein Stück weiterzudenken. Ich beobachte genau, welche politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf unsere Branche zukommen können. Entscheidend ist die Frage: Wie müssen wir heute die Weichen stellen, damit wir auch morgen zukunftssicher aufgestellt sind?“ Diese Haltung prägt Krandienst Schulz seit der Übernahme des damaligen Kleinbetriebs mit fünf Kranen. Heute verbindet das Unternehmen technische Leistungsfähigkeit mit umfassendem Service und persönlicher Kundenbetreuung. Genauso wichtig ist der Blick nach innen: Faire Bezahlung, gemeinsame Aktivitäten und persönliche Ansprechbarkeit sollen Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen binden. Gleichzeitig stellt sich Krandienst Schulz konsequent neuen Herausforderungen, von steigendem Kostendruck bis zu bürokratischen Hürden. So entsteht ein Unternehmensmodell, das nicht auf Wachstum um jeden Preis setzt, sondern auf Kontinuität, Kundennähe und eine Unternehmenskultur mit Bodenhaftung. Einheitliche Flotte schafft Flexibilität Bei seiner Mobilkranflotte setzt Krandienst Schulz vollständig auf Liebherr. Die einheitliche Bedienphilosophie erleichtert es dem Unternehmen, Fahrer flexibel auf unterschiedlichen Geräten einzusetzen. Gleichzeitig vereinfacht sie die Disposition und die Schulung der Kranfahrer. „Wir sind zu 100 Prozent Liebherr-Kunde, und das aus Überzeugung“, erklärt Sichward. „Eine einheitliche Flotte macht uns in vielen Bereichen effizienter. In der Disposition und im Außendienst ist es deutlich einfacher, wenn jeder Kran nach demselben Prinzip funktioniert. Auch die Schulung unserer Kranfahrer wird dadurch leichter.“ Eine wichtige Rolle spielt für den Unternehmer außerdem die technische Betreuung: „Entscheidend ist für uns der Service. Wenn auf einer Baustelle mitten in der Nacht an einem Kran etwas kaputtgeht, kümmert sich Liebherr direkt. Auch bei der Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist Liebherr hervorragend aufgestellt. Für uns bedeutet das kurze Ausfallzeiten und zufriedene Kunden. Mit Liebherr verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit.“ Auch digitale Lösungen sind Teil der Strategie. Krandienst Schulz nutzt eine digitale Auftragsabwicklung und das Kundenportal MyLiebherr für seine Flotte. Damit verbindet das Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung mit modernen Prozessen. Millimeterarbeit über den Dächern Hamburgs Wie gut die neue Technik zur Praxis passt, zeigte der erste Einsatz des Liebherr-Mobilkrans LTM 1400-6.1 Anfang Oktober 2026. Am Fleethof an der Stadthausbrücke, mitten in der Hamburger Innenstadt, tauschte der 400-Tonner Wärmetauscher der Gebäudeklimaanlage aus. Die Lasten wogen bis zu 3,5 Tonnen. Der Kran arbeitete mit Wippspitze bei einer Ausladung von 55 Metern. Die Bedingungen waren anspruchsvoll: Die Wärmetauscher befanden sich verdeckt im Unterbau des Gebäudes. Am Haken mussten sie gedreht und langsam aus ihrer Position gezogen werden. Gleichzeitig erforderte eine hohe Gebäudekante die große Ausladung. Hinzu kam der begrenzte Platz in der Innenstadt. Da während des Einsatzes lediglich zwei Fahrspuren gesperrt waren, lief der Verkehr teilweise weiter. Für Aufbau und Abstützung des Krans stand entsprechend wenig Raum zur Verfügung. Die Kulisse hätte dabei kaum hanseatischer sein können: der Hamburger Michel im Licht des Sonnenuntergangs, die Elbphilharmonie im Hintergrund und mittendrin der neue LTM 1400-6.1 von Krandienst Schulz. So wurde der Ersteinsatz zugleich zum sichtbaren Ausdruck der Unternehmensstrategie: fest in Hamburg verwurzelt und bereit, mit leistungsfähiger Technik neue Aufgaben anzupacken.

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