Thömen Hamburg Liebherr LTM 1650-8.1/1350-6.1 Es war einmal ,so fangen Märchen an, aber dieses Story ist einfach nur grausam.
Enge Platzverhältnisse und ein enger Zeitplan für Thömen beim Abbau von Eisenbahnbrücken in Hamburg-Täglich überqueren beeindruckende 900 Regional- und Fernzüge die beiden in die Jahre gekommenen Eisenbahnbrücken „Ferdinandstor“ und „An der Alster“. Die Deutsche Bahn hat sich zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen der Sanierungsarbeiten auf den laufenden Bahnbetrieb so gering wie möglich zu halten. Die Planungs- und Koordinierungsarbeiten vor und während der Bauphase sind intensiv; das Zeitfenster für den Kraneinsatz ist genau definiert, und die Arbeiten vor Ort erfordern höchste Konzentration.-----------------------Einsatz an der Alster: Der Krandienstleister Thömen demontiert zwei Eisenbahnüberführungen in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs. Aufgrund des engen Zeitplans wird rund um die Uhr gearbeitet. Das Kran- und Schwerlasttransportunternehmen Thömen, Teil der Hüffermann-Gruppe, führt die Arbeiten mit vier Liebherr-Mobilkranen durch: einem LTM 1650-8.1 mit seinem Hilfskran LTM 1160-5.2 und einem LTM 1350-6.1 mit einem 130-Tonnen-Kran als Hilfskran. Der LTM 1350-6.1 gehört der Firma Eisele, die ebenfalls zur Hüffermann-Gruppe zählt. „Unsere Aufgabe ist es, die bestehenden Brücken auszuheben. Aufgrund des engen Zeitfensters arbeiten wir auch nachts. Die Krane sind rund um die Uhr im Einsatz“, erklärt Steffen Wilken, Vertriebsmitarbeiter bei Thömen.----------------------------Enger Zeitplan und begrenzter Raum: Zusammen mit Steffen Wilken war Marc Kuebart (im Bild), Projektleiter bei Thömen, für die sorgfältige Planung des Auftrags verantwortlich. Eine der größten Herausforderungen für das Team war der Platzmangel für die vier Schwerlastkrane in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs – der Wendekreis des 650-Tonnen-Krans war zu klein. Kreative Lösungen waren gefragt, wie Steffen Wilken berichtet: „Aufgrund der beengten Platzverhältnisse mussten wir den LTM 1650-8.1 sehr hoch anheben. Wir stützten ihn mit Baggermatten und Grundplatten ab, sodass der Ballast des Krans über ein bestehendes, 3,5 Meter hohes Brückenfundament schwenken konnte.“ Sein Kollege Marc Kuebart, der für die CAD-Planung und das Projektmanagement verantwortlich war, ergänzt: „Eine Hilfsseilbrücke, die im Voraus errichtet werden musste, stellte die größte Herausforderung beim Kraneinsatz dar. Sie schränkte den Arbeitsbereich des Krans erheblich ein.“ Höchste Konzentration und sorgfältiges Arbeiten waren daher unerlässlich. Der LTM 1130-5.1 war bereits während der Montage des LTM 1350-6.1 damit beauftragt worden, die Kranteile übeRaum schaffen, wo keiner ist: Der LTM 1650-8.1 kletterte mit Hilfe von Baggermatten und Stützplatten nach oben, um den Schotter über ein bestehendes Brückenfundament mit einer Höhe von 3,5 Metern schwenken zu können. Die bestehenden Eisenbahnbrücken wurden in 60-Tonnen-Abschnitten ausgegraben und auf einer dafür vorgesehenen, vorbereiteten Baustelle abgeladen. Auf Stahlplatten, die den Boden schützten, zerlegten die Arbeiter die Brückenteile in handliche Stücke für den Abtransport.die Hilfsseilbrücke zu heben. Dies erwies sich jedoch für die Kranführer als kein Problem; sie erledigten alle Hebearbeiten sorgfältig und professionell.-----------------Aktuell werden in der zweiten Bauphase sechs geteilte Hilfsbrücken mit einem Gewicht von je 50 Tonnen montiert. „Die erste Herausforderung besteht darin, den 650-Tonnen-Kran mit dem Wippausleger unter diesen extrem beengten Bedingungen umzubauen. Der 350-Tonnen-Kran dient als Hilfskran für die Montage des 21 Meter langen Gitterauslegers“, erklärt Marc Kuebart, der die Arbeitsabläufe genau kennt. Laut Plan der Deutschen Bahn werden die neuen Hilfsbrücken über den bestehenden Widerlagern errichtet, die dafür abgerissen werden müssen. Dies ermöglicht den Abriss der Widerlager unter dem laufenden Bahnverkehr und den Bau der Unterbauten für die neuen Eisenbahnbrücken.